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Die Ausbildungsorchester haben sich mit Probentag und -wochenende auf ihren großen Auftritt vorbereitet

Neben der wöchentlichen Probenarbeit ist es in einem Orchester auch mal Zeit für längere und intensivere Proben, etwa an einzelnen Tagen oder gar einem Wochenende. Erst in der ausgiebigen Ruhe findet sich die erforderliche Muße für ein anstehendes Konzert. Die Schüler des Projektes „Musik macht stark“ und die Jbo-Beginners Basic und Advanced haben beides in diesem Frühjahr erlebt.

Anfang April startete für die Schüler des Projektes „Musik macht stark“ und die Jbo-Beginners in der Seelzer Grundschule der Probentag. Aufgeweckt und gelockert konnten sie in ihre intensive Probenarbeit starten, obwohl die Kinder aus dem Projekt zu diesem Zeitpunkt erst für ein viertel Jahr ihr Instrument erlernt hatten.

Bereits in der zweiten Tageshälfte konnten die Jbo-Beginners den Jüngeren präsentieren, was sie erarbeitet hatten. Mit Erstaunen, Aufmerksamkeit und Freude verfolgten jene den kurzen Auftritt, hoffend, dass auch sie in ein bis zwei Jahren mit etwas Übung auch so spielen können.

Noch intensiver verlief das Probenwochenende im Mai in der Herschelschule Hannover. Insgesamt elf Stunden wurden über die Tage geprobt. Los ging es bereits am Ankunftstag mit einem intensiven Warmspielen mit dem Gesamtorchester, ehe es zur Stärkung dank des gut organisierten Küchen-Betreuer-Teams frische, heiße Hot Dogs gab. Bevor es zur Nachtruhe kommen sollte, konnten die Schüler sich noch auf dem Schulgelände austoben und es erkunden. Auch an ein Nachtlager wurde gedacht. Mit Isomatte und Schlafsack bepackt, konnten die Schüler ihr Quartier aufschlagen.

Nach etwas weniger Schlaf als sonst begann der Tag bei Sonnenschein mit einem ausgewogenen Frühstück und einem Warm-Up. Daraufhin startete die intensive Probenarbeit mit dazwischenliegendem Mittagessen. Im Anschluss an die Proben wurde ein Staffellauf mit bunt gemischten Teams organisiert, welcher die drei Orchester der Bläserakademie noch mehr zusammenschweißte.

Das traditionelle Grillen fand auch in diesem Jahr wieder statt. Ausgepowert und hungrig versammelten sich die jungen Musiker um die Glut, um sich wieder zu stärken. Nach dem Essen und weiterer Freizeit folgte bereits die zweite „auswärtige“ Nacht, bei der von Heimweh kaum noch etwas zu spüren war. Denn für die meisten Drittklässler war es das erste Wochenende außerhalb von Daheim.

Das Highlight am Sonntag war schließlich die Konzertsimulation. Mehr als 70 Schüler, Betreuer und Dozenten fanden sich in der Aula ein, um den Eindruck eines richtigen Konzerts zu erwecken. Nach einer Menge Applaus, einigen Zugabe-Rufen und Verbeugungen konnten die Orchester die Bühne verlassen. Und nach so kurzer Zeit hatten die Kinder viele neue Erfahrungen gesammelt, Freundschaften geknüpft und „ganz nebenbei“ auch viel gelernt. So groß wie die Freude beim Wiedersehen der Familien war, so strahlend waren auch die Gesichter, als die Schüler vom Erlebten am Wochenende erzählen konnten.

Das Wochenende war wieder einmal ein Erfolg. Sowohl von der Organisation, als auch den Erfahrungen und dem neu Gelernten. „Es war ein sehr erfolgreiches und schönes Probewochenende, wir konnten dort wie jedes Jahr mit viel Spaß und Freude neue Sachen erarbeiten“ fasst Sina Perkert, Betreuerin und Saxophonlehrerin, die Erlebnisse zusammen.

Nun können die Orchester ihr Können am 11. Juni 2017 um 15 Uhr im Neuen Forum in Seelze präsentieren. Es wird ein Repertoire von Volksliedern bis zu Orchester-Arrangements bekannter Hits und eine Show-Einlage der Jbo-Beginners zu einem aktuellen Hit geben. Und dann wird aus der Konzertsimulation purer Ernst – freudiger Ernst. (sk/ja)

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